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Am Freitag im Sportgarten: Erst WM, dann Jugendkultur

Punklabor im Bauwagen

Am 9.6.2006 startet endlich die langersehnte Fußball-WM. Wer Lust auf ein richtig großes Event hat, kann sich das Eröffnungsspiel am Freitag im Bremer Sportgarten gemeinsam mit vielen anderen Jugendlichen ansehen - selbstverständlich auf Großbildleinwand. Und das beste: Nach dem Spiel ist noch lange nicht Schluss, denn dann gibt's Jugendkultur vom Feinsten.

Nach dem WM-Auftakt Deutschland - Costa Rica auf Großbildleinwand, feiert das Jugendkulturprojekt "express yourself" Premiere. 120 Jugendliche und 14 Künstler laden ein, die Ergebnisse ihrer Workshops, Experimente und Proben anzusehen.

Harmonisch geht es dabei nicht immer zu. Die HipHoper von Silent Battle konkurrieren mit des Skatern des Sportgartens um die schönsten "moves", der Chor der Gesamtschule Mitte trifft auf "Schräge Vögel" aus der selbstverwalteten Friese, die Bunkerspielplatzclique aus Oslebshausen wetteifert kreativ mit den Punkern aus dem Viertel, Jugend-Bands, junge Fotografen und Filmemacher, Stelzenläufer, Akrobaten und Klangforscher streiten und wollen mit ihrem Können und mit ihrer Kunst auf der Bühne stehen.

Das Motto lautet: "Zeig Dich! Zeig, was in Dir steckt!"

Punker, Skater, HipHoper und Bands haben ein halbes Jahr lang unter der künstlerischen Leitung von Alexander Hauer aufregende Ergebnisse erzielt, die sie im Sportgarten live präsentieren. Unterstützt wurden die Jugendlichen von Künstlern wie Anja Fußbach (Metallskulpturen), Arton Veliu (HipHop/Breakdance - Silent Battle), Christine Campbell (Tonportraits), Ann-Kathrin Orthmann (Tanz), Edina Medra (Film) Lainie Ingham (Akrobatik) und Dietmar Hatesuer (Zirkusschule Jokes).

Zur Ankündigung fahren jungen Punks mit einem von ihnen mit der Künstlerin Anja Fußbach gestalteten Punklabor im Bauwagen durch die Stadt.

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr mit der Übertragung des Fußballspiels zur WM-Eröffnung, die Präsentation von "express yourself" fängt anschließend um 20.30 Uhr an auf dem Sportgartengelände in der Pauliner Marsch.