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KulturGärten

Ohne Beschreibung

Dreißig junge Erwachsene aus drei europäischen Ländern – Rumänien, Frankreich und Deutschland – werden gemeinsam Ende August eine Woche in Bremen verbringen und dabei nicht nur verschiedene Bremer Gemeinschaftsgärten kennen lernen, z.B. an Übergangswohnheimen für Flüchtlinge, sondern auch tatkräftig mit anpacken. Hierfür werden noch TeamerInnen und Köche gesucht.

Urban Gardening als Instrument der ökologisch-sozialen Stadtgestaltung einerseits und Flüchtlingspolitik und –alltag andererseits sind die inhaltlichen Anknüpfungspunkte in den Workshops, die auf Englisch stattfinden. Das zweite Standbein, das Gärtnern und Werkeln in verschiedenen Gemeinschaftsgärten, bedeutet praktische Auseinandersetzung und handfestes Ausprobieren. Hier kommt man auch mit weniger Englischkenntnissen gut zurecht!
Alle Teilnehmer*innen werden idyllisch im Licht-Luft-Bad auf dem Werder zelten – mit Bademöglichkeiten um die Ecke – und von einem Koch/einer Köchin mit vollwertigen Köstlichkeiten verwöhnt – Mithilfe bei der Zubereitung und beim Abwasch inklusive.


Warum ein EU-Jugendaustausch mit praktischer Gartenarbeit?


In der EU gibt es die unterschiedlichsten Urban Gardening-Projekte, z.B. in Frankreich . Der Austausch in Bremen bietet die Chance, von den hiesigen Gartenprojekten zu erfahren, von einander zu lernen und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln. Durch die Kontakte sind möglicherweise auch Gegenbesuche in Frankreich und Rumänien realisierbar.
Während des Jugendaustausches kommen aber auch die politischen Rahmenbedingungen nicht zu kurz: Wie können Gemeinschaftsgärten das Klima in der Stadt positiv beeinflussen, das ökologische wie auch das soziale? Und könnten sie darüberhinaus eine sinnvolle Ergänzung zur Erwerbstätigkeit oder eine Alternative zum herkömmlichen Arbeitsmarkt sein? Weiterhin: Wie sieht der Alltag in einer Flüchtlingsunterkunft für die Bewohner aus? Wie können sie sich in ihrer neuen Umgebung schneller zurecht finden? Und wie können Urban Gardening Projekte an dieser Stelle hilfreich sein?
All das sind Themen, die in vielen europäischen Kommunen die Menschen beschäftigen. Während des Jugendaustausches wollen die TeilnehmerInnen diskutieren und ausprobieren, wie junge Menschen in der EU sich ihre Zukunft vorstellen und wünschen, wenn sie z.B. über diese sozialen und ökologischen Fragestellungen nachdenken.

Wer an einer Teilnahme am Jugendaustausch interessiert ist, kann bei ÖkoStadt Bremen unter Tel.: 0421-70 1000 31 oder unter

dorothea.becker@oekostadt-bremen.de
lena.harris-pomeroy@oekostadt-bremen.de
sowie hier Näheres erfahren.

Wer sich vorstellen kann, als Teamer*in die Leitung einer Gruppe zu übernehemen, findet hier nähere Informationen.

Wer als Koch oder Köchin dabei sein möchte, findet hier Näheres