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Bremer Angebote für SchülerInnen gegen Rechts

Ohne Beschreibung

Angebote für Schulen im Land Bremen zur Auseinandersetzung mit Schüler/innen im
Themenfeld Rechtsextremismus. Ein Informationsschreiben von ?pro aktiv
gegen rechts ? Mobile Beratung in Bremen und Bremerhaven? berücksichtigt in Hinblick auf die Bürgerschaftswahl am 22. Mai, dass viele Schüler/innen diesmal nicht nur ihre politische Einstellung per Wahl-O-Mat und Juniorwahl entdecken dürfen, sondern auch mit aller politischen Konsequenz und Verantwortung erstmalig 5 Stimmen frei, gleich und geheim in einer realen Wahlkabine abgeben können.

Dieses neue Wählerpotenzial entdecken auch rechtsextreme und rechtspopulistische Parteien für sich und richten u.a. ihre Wahlslogans, -themen und -ziele auf diese jungen Erstwähler/innen aus.
Dies erfordert von uns – der Erwachsenengesellschaft – die Jugendlichen niedrigschwellig
an eine mündige Bürgerschaft in Bremen heranzuführen. Es bedarf sowohl einer erhöhten pädagogischen Auseinandersetzung als auch einer sensiblen politischen Bildung, um Jugendliche auf dem Weg zu mündigen, toleranten Bürger/innen zu unterstützen und sie fern von menschenfeindlichen Einstellungen zu geleiten. Dies ist eine gemeinsame Aufgabe von Eltern,
Sozialpädagogen/innen und Lehrkräfte.

Durch eine effektive Vernetzung aller sollen Jugendliche stark gegen Gruppenbezogene
Menschenfeindlichkeit¹ gemacht werden. Insbesondere rechtsextreme Einstellungen
dürfen nicht unreflektiert bei Schüler/innen andocken.
Bereits bei der letzten Juniorwahl 2007 bekam die DVU 5,42 % der Stimmen der 8.203 jugendlichen Wähler. Schon jetzt zeigen sich die ersten Rekrutierungsversuche mit der rechtsextremen Schulhof-
CD an den Schulen in Bremen und Bremerhaven. Auch das Medium der Schülerzeitung hat die NPD mittlerweile für sich entdeckt und versucht mit dem “Lehrerschreck”
ihre menschenverachtene Ideologie unter Schüler/innen zu verbreiten.
Aus diesem Grund will “pro aktiv gegen rechts – Mobile Beratung in Bremen und Bremerhaven” Sie, die täglich mit Schüler/innen und ihren Lebenseinstellungen arbeiten, zu individuellen Unterstützungsmöglichkeiten im Themenfeld Rechtsextremismus informieren.
Im Internetauftritt der Senatorin für Bildung und Wissenschaft (www.bildung.bremen.de) finden sich bei “Erlasse und Verfügungen” in den Informationsschreiben Nr.64/2011 Schulhof- CD der NPD und Nr.19/2011 Umgang mit Wahlpropaganda Hinweise für den rechtlichen Umgang bei Auftauchen der
Schulhof-CD. Dort finden Sie auch zusätzliche Handlungsempfehlungen und Informationen
zu den Hintergründen der rechtsextremen Lieder und deren Interpreten.