X

Was ist ein FSJ?

FSJ heißt Freiwilliges Soziales Jahr. Es ist ein Freiwilligendienst, bei dem du für 6 bis 18 Monate in einer gemeinnützigen Organisation beschäftigt bist. Ein FSJ können junge Menschen zwischen 15 und 26 Jahren machen.

Beim FSJ arbeitest du Vollzeit in einer sozialen Einrichtung mit. Da es aber keine Erwerbstätigkeit ist, sondern ein freiwilliges Engagement für die Gesellschaft, erhälst du für deine Arbeit kein Gehalt. Ein Taschengeld bekommst du aber schon. Die Höhe des Taschengeldes ist von Organisation zu Organisation unterschiedlich. Bei manchen Stellen erhältst du auch eine Unterkunft und Verpflegung. Immer mit dabei ist eine beitragsfreie Versicherung in der gesetzlichen Kranken-, Renten-, Unfall-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung. Darüber hinaus wird während deines Freiwilligendienstes das Kindergeld weiter gezahlt.

Typische Einrichtunge für ein FSJ sind Kindergärten, Krankenhäuser, Altenheime, Einrichtungen für Menschen mit einer Behinderung oder Jugendzentren. Dort sammelst du praktische Erfahrungen in einem sozialen Berufsalltag. Das FSJ gibt es auch in den Bereichen Kultur, Sport, Politik und der Denkmalpflege.

Das FSJ ist pädagogisch begleitet, d.h. du wirst zum einen individuell durch des Träger des Freiwilligendienstes begleitet. Zum anderen nimmst du an Seminaren teil. Bei einem 12-monatigen Dienst sind das im Augenblick mindestens 25 Seminartage.

Umfangreiche Informationen zum FSJ findest du auf der Webseite der Bundesarbeitsgemeinschaft Freiwilliges Soziales Jahr. Dort kannst du auch nach Trägern für das FSJ in ganz Deutschland recherchieren.