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In meiner Schule muss sich folgendes ändern...
Geschrieben am 19.01.2038 um 04:14 von Lala:
Hallo ihr süßen.
Ich bin heute das erste mal auf dieser Seite.
Hier gibt es tolle Informationen zur Internet Welt und vielem mehr.
Ich emfehle euch diese Seite sehr.
suche instrumentale unterstützung
hey, ihr lieben. ich bin 16 und singe für mein leben gern. in meiner umgebung is es schwer 'ne band zu gründen und deshalb hatte ich die idee mit...

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Inhalt
Hilfe für Mädchen online
Mädchen halten für sie schlimme Situationen oft zu lange aus. Die Bereitschaft, eine Beratungsstelle zu besuchen oder sich in irgendeiner Form von außen Hilfe zu holen, ist gering. Das Mädchenhaus Bremen e.V. hat die Online-Beratung www.hilfe-fuer-maedchen.de entwickelt, damit Mädchen und junge Frauen diese Schwelle leichter überwinden.
Die Auswertung der Arbeit des Mädchenhaus Bremen e.V. in den letzten Jahren hat ergeben, dass Gewalt zum alltäglichen Erleben von Kindern und Jugendlichen gehört. Diese Gewalt wird von den Beteiligten oft als "normal" hingenommen oder verharmlost. Gleichzeitig scheuen Mädchen vor der telefonischen Kontaktaufnahme oder gar dem Besuch der Beratungsstelle zurück.
Die Beratung per E-Mail hat zugenommen, weil sie ein gewisses Maß an Anonymität bietet, bevor der Schritt in die Beratungsstelle gewagt wird. Deshalb lag es nahe, den Mädchen ein Online-Beratungs-angebot als Ergänzung zu den schon vorhandenen Hilfen des Mädchenhauses anzubieten.
Das Internetangebot erfüllt dabei zwei wichtige Aufgaben. Mädchen sollen subtile und alltägliche Gewalt in ihrem Lebensumfeld erkennen lernen. Sie glauben oft, es ginge ihnen "nicht schlecht genug", um sich an eine Beratungsstelle zu wenden. Die telefonische Kontaktaufnahme oder Terminverbindlichkeiten schrecken viele hilfesuchende Mädchen ab. Das Forum soll es ihnen erleichtern, sich in einem geschützten und anonymen Raum auszutauschen und Hilfe zu holen. Denn alltägliche seelische, körperliche und sexuelle Gewalt findet immer noch an vielen Orten verdeckt statt. Die Betroffenen haben oft nicht die Ausdrucksmöglichkeiten oder können sich nicht frei genug bewegen, um sich aus gewaltvollen Situationen zu befreien
Die Online-Beratung besteht aus redaktionellen Informationen zum Thema Gewalt mit vielen Links und Buchtipps und dem moderierten Forum. Unter den Rubriken "Familie", "Liebe", "Schule", "Freizeit" und "Internet" werden Beispiele alltäglicher Gewalt benannt. Dazu gehören grenzverletzende Kontakte mit Erwachsenen, übergriffige Situationen in Liebesbeziehungen, Bulling (Mobbing in der Schule) und vieles mehr. Die Beispieltexte sollen die Lesenden für subtile, grenzüberschreitende Situationen sensibilisieren. Jede Rubrik bietet themenbezogene Linktipps. Der Kern des Angebots ist das Forum, in dem sich die Mädchen miteinander austauschen. Es gliedert sich in das "TOP-Thema", das "Forum" und die "Safe Area" (geschützter Bereich). Die Beiträge in den Bereichen "TOP-Thema" und "Forum" können alle NetznutzerInnen lesen. Für eine aktive Teilnahme muss sich die Nutzerin mit Spitznamen und Passwort anmelden. Es werden keine personenbezogenen Daten abgefragt, um die Hemmschwelle für Nutzerinnen möglichst niedrig zu halten. So können Hilfesuchende vollkommen unerkannt und geschützt bleiben.
Mitarbeiterinnen der Anlauf- und Beratungsstelle Mädchenhauses moderieren das Forum und greifen in die Diskussion ein, wenn es nötig erscheint. Dabei können auch Beiträge aussortiert werden, die möglicherweise nicht von Hilfesuchenden stammen oder die sich nicht an die Regeln des Forums halten. Alle Beiträge der Mädchen sind nicht sofort online, sondern werden vorher von den Mitarbeiterinnen gelesen und bei Bedarf beantwortet. In besonderen Fällen, z.B. wenn sich Mädchen mit Suizidvorhaben oder massiven Gewaltinhalten an die Beraterinnen wenden, werden sie in der Safe Area (geschützter Bereich) betreut. Im geschützten Bereich werden auch Mädchen persönlich beraten, die nicht möchten, dass ihre Fragen öffentlich diskutiert werden.
Ein "Notfallbutton" kann gedrückt werden, wenn ein Mädchen fürchtet, beobachtet zu werden. Dann erscheint die unverfängliche Seite einer Suchmaschine. Mädchen, die aus den unterschiedlichsten Gründen den Weg in eine Beratungsstelle nicht finden, können so geschützt an einem Ort ihrer Wahl und zu jeder Zeit unverbindlich Kontakt zu Fachkräften aufnehmen. Gleichzeitig profitieren sie vom Austausch mit anderen Mädchen, die vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Alle Beiträge sind nach Themen sortiert im Archiv nachzulesen.
Damit eine Versorgung am Wochenende und nachts stattfinden kann, sind der Mädchennotruf des Mädchenhaus Bremen e.V. und überregionale, fachlich kompetente Beratungsforen wie www.kids-hotline.de /Kinderschutz und Mutterschutz e.V. und www.bke-sorgenchat.de der Bundeskonferenz Erziehungsberatung e.V. auf entsprechenden Seiten an prominenter Stelle verlinkt.
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