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Inhalt

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Alle wichtigen Infos zu "Ferien- & Nebenjobs" für Jugendliche

Mit Freunden in den Urlaub fahren? Endlich den Rollerführerschein machen? Ein Austauschjahr oder einen anderen längeren Auslandsaufenthalt selbst finanzieren?
Die Liste der Gründe, weshalb man unbedingt mehr Geld braucht als man gerade hat, kann lang werden. Und weil du nicht ewig von deinen Eltern oder Oma und Opa abhängig sein möchtest, steht für dich fest: Du brauchst einen Job!
So weit, so gut. Die Entscheidung ist gefällt. Aber wo darfst du in deinem Alter eigentlich arbeiten und wie lange? Und gibt es sonst noch Regelungen, die beachtet werden müssen? Auf diese Fragen antwortet das Jugendarbeitsschutzgesetz - die wichtigsten Infos haben wir hier für dich zusammengestellt.


Das Gesetz verpflichtet Arbeitgeber, junge Menschen unter 18 Jahren vor Überforderung und Gefahren am Arbeitsplatz zu schützen, ganz egal ob sie eine Berufsausbildung absolvieren oder „nur“ in den Ferien jobben. Was für Tätigkeiten du ausüben darfst, hängt vor allem von deinem Alter ab – Kinder unter 13 Jahren dürfen offiziell gar nicht beschäftigt werden, für 13- und 14-jährige gibt es bestimmte „erlaubte“ Jobs und auch wenn du 15 oder älter bist, gelten für dich noch ein paar Einschränkungen.

Im Alter von 12 oder darunter darfst du nicht offiziell von einem Arbeitgeber (in einer Firma) beschäftigt werden. Das heißt aber nicht, dass du dir gar kein Geld dazuverdienen kannst – schließlich gibt es in deiner Nachbarschaft bestimmt Menschen, die bei kleinen Erledigungen oder Arbeiten im Haushalt deine Hilfe gebrauchen können. Wenn deine Eltern einverstanden sind, darfst du zum Beispiel in befreundeten Familien Babysitten, Hunde ausführen oder andere leichte Aufgaben übernehmen.

Mit 13 oder 14 ist schon mehr erlaubt. Natürlich darfst du nur Arbeiten ausführen, die deiner Gesundheit nicht schaden und es dir uneingeschränkt ermöglichen, weiterhin zur Schule zu gehen und die Hausaufgaben zu erledigen, aber davon abgesehen gibt es nicht viele Beschränkungen. Mit dem Einverständnis deiner Eltern kannst du jetzt jeden (Wochen-)Tag im Zeitraum von 8 bis 18 Uhr bis zu 2 Stunden arbeiten (in landwirtschaftlichen Familienbetrieben noch eine Stunde länger).

Sobald du 15 bist, werden noch mehr Beschränkungen aufgehoben. Du giltst nach dem Gesetz jetzt als Jugendliche/r und darfst generell an 5 Tagen pro Woche im Zeitraum von 6 bis 20 Uhr beschäftigt werden (Ausnahmen gibt es z.B. in Gaststätten, in der Landwirtschaft und in Bäckereien), sofern deine Arbeitszeiten sich nicht mit dem Schulbesuch überschneiden und du mindestens 12 Stunden Freizeit zwischen deinen „Einsätzen“ hast. Neben der Schule darfst du weiterhin nur maximal 2 oder 3 Stunden am Tag arbeiten, aber in den Ferien kann es dafür richtig losgehen: Jetzt hast du die Möglichkeit, pro Jahr bis zu 4 Wochen lang an 5 Tagen die Woche jeweils 8 Stunden zu arbeiten – sobald du die Vollzeitschulpflicht (sie dauert in Bremen 10 und in Niedersachsen 9 Jahre) erfüllt hast, fällt sogar die 4-Wochen-Begrenzung weg.

Natürlich stehen dir dabei geregelte Pausenzeiten zu: Bei einer Arbeitszeit von 4½ bis 6 Stunden täglich hast du Anspruch auf 30 Minuten Pause, bei mehr als 6 Stunden Arbeitszeit sind es 60 Minuten. Wie der Name „Pause“ schon sagt, dürfen diese Zeiten nicht dazu genutzt werden, später zur Arbeit zu kommen oder früher zu gehen, sondern müssen zwischendurch zur Erholung da sein.

Nun bleibt noch die Frage zu klären, wie du an einen Job kommst:
Eine Möglichkeit ist es zum Beispiel, sich im Familien- und Bekanntenkreis ein bisschen umzuhören und so herauszufinden, ob dort vielleicht jemand deine Hilfe gebrauchen könnte. Hier hast du den Vorteil, dass du die Menschen, für die du später vielleicht arbeitest, bereits kennst und dass auch deine Eltern schon wissen, wer genau dein „Arbeitgeber“ ist.
Außerdem hast du die Möglichkeit, im Supermarkt, in Arztpraxen oder an ähnlichen Orten einen Zettel mit deinem Arbeitsangebot ans Schwarze Brett zu hängen – Leute, die Interesse haben, können dann Kontakt mit dir aufnehmen.
Die dritte Chance, einen Nebenjob zu ergattern, bietet dir die Zeitung. Hier kannst du entweder selbst eine kleine Anzeige aufgeben (das ist allerdings meistens kostenpflichtig) oder die Rubriken mit Jobangeboten durchstöbern und selbst den ersten Schritt auf mögliche Arbeitgeber zugehen, indem du anrufst oder dich schriftlich bewirbst.
Dein Glück versuchen kannst du auch bei der Agentur für Arbeit in deiner Stadt. Zwar sind die meisten Ferienjobvermittlungen für Studenten gedacht, aber auch als Schüler oder Schülerin hast du eine Chance.
Und natürlich gibt es auch noch das Internet; auch hier kannst du ein Jobgesuch aufgeben und hoffen, dass sich jemand mit einer geeigneten Arbeitsstelle bei dir meldet.

Jetzt kommt noch ein wichtiger Tipp: Ein paar Dinge gibt es beim Formulieren deines Jobgesuchs zu beachten. Zunächst einmal solltest du natürlich erwähnen, in welchem Ort du einen Job suchst, wie alt du bist und an welchen Tagen du zu welcher Zeit arbeiten könntest, damit sich deine eventuellen zukünftigen Arbeitgeber darauf einstellen können und sehen, ob ihr Job für dich in Frage kommt. Außerdem solltest du dir schon im Vorhinein überlegt haben, was für Arbeiten du gern machen möchtest – Babysitten, Hunde ausführen, Nachhilfe geben, ...? Vielleicht findest du auf den ersten Blick die Idee gut, ganz einfach etwas wie „ich würde jeden Job annehmen“ oder „für Geld tue ich alles“ in deine Anzeige zu schreiben – schließlich hältst du dir so alle Möglichkeiten offen und jeder, der irgendeinen Job anzubieten hat, wird sich bei dir melden, oder?

Leider musst du an dieser Stelle auf ein paar Dinge achten.
Wenn du schreibst, dass du egal welchen Job annehmen würdest, kann es sein, dass du zweideutige Angebote bekommst, oder dass dich Leute, die deine Anzeige gelesen haben, per Telefon oder E-Mail sogar richtiggehend belästigen. Diese Gefahr besteht zwar auch bei ganz eindeutig harmlos formulierten Jobgesuchen, aber du kannst sie zumindest so klein wie möglich halten, indem du klar sagst, welche Art von Arbeit für dich in Frage kommt – und indem du möglichst nicht deine Telefonnummer oder Postadresse in die Anzeige schreibst, sondern nur eine Mailadresse angibst. Ganz wichtig ist es außerdem, über das Internet keine Modeljobs oder ähnliches zu suchen. Hier ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass du an unseriöse Agenturen gerätst, die dir das Blaue vom Himmel versprechen, es aber in Wirklichkeit nur auf dein Geld – und vielleicht noch viel mehr - abgesehen haben.
Wenn es dir passieren sollte, dass du auf deine Anzeige hin zweideutige oder belästigende Nachrichten bekommst, erzähl auf jeden Fall deinen Eltern oder einer anderen erwachsenen Vertrauensperson davon. Falls dir so etwas auf eine Anzeige im jugendinfo.de-Pinboard hin passiert, kannst du dich auch an das Team vom ServiceBureau wenden (hier geht’s zum Kontaktformular) und schildern, was für Nachrichten du bekommen hast. Natürlich löschen wir dein Jobgesuch, wenn du das möchtest.

Geschrieben am 24.06.2011 um 12:14.
Zuletzt bearbeitet am 24.06.2011 um 12:17.

Veröffentlicht in:   Tags: arbeit eltern job geld liste auslandsaufenthalt urlaub fest gründe entscheidung

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