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Schülerwettbewerb gegen Komasaufen und Gewalt

Endstation Krankenhaus: Immer mehr Jugendliche landen mit Alkoholvergiftung in der Klinik. Nahezu jede dritte Gewalttat wurde im Jahr 2008 unter Alkoholeinfluss begangen. Um dem Alkoholmissbrauch junger Menschen entgegenzuwirken, baut die Polizeiliche Kriminalprävention ihre Kampagne "Don't drink too much ? STAY GOLD" (zu Deutsch: Trink nicht zu viel, bleib Dir selbst treu) weiter aus. Nun ist die Zielgruppe selbst gefordert, im Rahmen eines Wettbewerbs im schülerVZ, neue Motive zu entwerfen. Vor dem Hintergrund der momentan stattfindenden Abitur- und Ab-schlusspartys sowie der Grillfeste ruft das STAY GOLD-Bündnis zu einem maßvollen und verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol auf.

Mit der Fortführung der Kampagne STAY GOLD, der Ergänzung um den Motivwettbewerb und der Einbindung des Bundesernährungsministeriums als neuen Kooperationspartner setzen wir beim Kampf gegen Komasaufen und Gewalt auf Nachhaltigkeit und einen Umdenkungsprozess“, so Erwin Hetger, der Vorsitzende der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes und Landespolizeipräsidenten von Baden-Württemberg. „Unsere Botschaft ist klar: Wer übermäßig trinkt, ist nicht ’cool’, sondern stellt sich selbst ins Abseits. Wer dazu noch die Kontrolle über sich verliert und gewalttätig wird, macht sich strafbar und muss mit dem konsequenten Einschreiten der Polizei rechnen.“

"Im Jahr 2007 wurden 23.165 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahren aufgrund einer Alkoholvergiftung stationär im Krankenhaus behandelt. Im Vergleich zu 2006 hat die Zahl um 20 % zugenommen (19.500 Einlieferungen). Die Zunahme der Alkoholvergiftungen zeigt, dass wir gefährliche neue Trinkmuster unter jungen Menschen haben. Stay Gold hilft, diese gefährlichen Trinkmuster zu reduzieren und wird zudem von den Jugendlichen akzeptiert", sagt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing MdB. Sie ist die Schirmherrin der Kampagne.

Komasaufen gehört weiterhin zum Alltag vieler Jugendlicher

Wie akut das Thema ist, verdeutlicht der Drogenbericht der Bundesbeauftragten für das Jahr 2008: Komasaufen gehört bei vielen Jugendlichen weiterhin zum Alltag. Mehr als 20 Prozent der Minderjährigen sind im vergangenen Jahr mindestens einmal pro Monat betrunken gewesen. Fast jeder zehnte Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren weist einen riskanten oder gefährlichen Alkoholkonsum auf. Mehr als 23.000 Kinder und Jugendliche wurden stark betrunken und teils bewusstlos ins Krankenhaus gebracht – so viele wie nie zuvor.

Doch Alkohol birgt nicht nur gesundheitliche Risiken. Vielmehr ist er ein ernstzunehmender Gewaltkatalysator. Auch in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) des Jahres 2008 setzt sich dieser Negativtrend fort: Nahezu jede dritte Gewalttat wurde unter Alkoholeinfluss begangen. Zudem standen bei mehr als 65 Prozent der Widerstandsdelikte (2008: 18.250 von 28.007 Fällen) die Tatverdächtigen unter Alkoholeinfluss.

 Wettbewerb fordert Kreativität der Jugendlichen

Die bislang eingesetzten STAY-GOLD-Motive sollen durch ihre Dialektik und Provokation einen Denkprozess bei den Jugendlichen hervorrufen, an dessen Ende die Erkenntnis steht: Mit wenig Alkohol kann man viel Spaß haben – analog dem Motto der Kampagne „Don’t drink too much – STAY GOLD“. Wer allerdings übermäßig Alkohol konsumiert, riskiert gesundheitliche Schäden und läuft Gefahr, gewalttätig zu werden. Der geplante Wettbewerb im schülerVZ, Deutschlands größtem sozialen Netzwerk für Schüler, entwickelt dieses Konzept partizipativ fort, indem die Jugendlichen eigene Motivkonstellationen plus der dazugehörigen Geschichte entwerfen sollen. „Mit dem Wettbewerb tritt unsere Kampagne in eine neue Phase: Botschaften gegen Alkoholexzesse von Jugendlichen für Jugendliche – konsequenter kann der Peergroup-Ansatz nicht umgesetzt werden“, sagt Hetger. Nach Einreichung der Ideen küren die Schüler per Voting auf schülerVZ selbst den Sieger. Das Gewinnermotiv wird als STAY-GOLD-Bierdeckel, -Anzeige und -Plakat produziert und bundesweit verteilt, der Sieger zum Botschafter der Kampagne. Er tritt in eine Reihe mit prominenten Unterstützern wie der Olympiasiegerin Lena Schöneborn und den Fußballern Per Mertesacker und Vedad Ibisevic

Kampagne setzt auf gegensätzliche Bilder und verantwortungsbewusste Festveranstalter

Die STAY-GOLD-Kampagne ist im Dezember 2008 gestartet. Die vier bereits vorhandenen Motive bestehen aus jeweils zwei Gegensatzbildern, die auf Bierdeckeln gedruckt sind:

  • Euphorische Partyfans stehen einem blutig geschlagenen Gesicht gegenüber,
  • jubelnde Deutschlandfans im Stadion auf der einen, ein total Alkoholisierter, der inmitten seines Erbrochenen sitzt, auf der anderen Seite,
  •  ein attraktiver Mann mit gestähltem Körper steht einem in der Ecke liegenden Volltrunkenen, der sich eingenässt hat, gegenüber und
  •  fröhlich tanzende Frauen auf der einen, eine halbnackt auf einer Parkbank liegende Betrunkene auf der anderen Seite.

Die Bierdeckelform der Bildmotive und die Striche am Rand stellen die Verbindung zum Alkoholkonsum her. Zu den Kooperationspartnern zählen der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), die Deutsche Fußball Liga (DFL), der Deutsche Fußballbund (DFB) und das soziale Online-Netzwerk schülerVZ. Die drei Aktionsspots der Kampagne werden ab Ende Juni 2009, dank der Unterstützung des Verbands Privater Rundfunk und Telemedien, von zahlreichen Fernsehsendern ausgestrahlt. 

Auch Gewerbetreibende und Festveranstalter werden mit der Kampagne angesprochen. Die Polizei hat speziell für sie ein Merkblatt herausgegeben, um über aktuelle Regelungen zur Abgabe von Alkohol, entsprechende Sanktionen und negative Konsequenzen zu informieren. Das Merkblatt, einen interaktiven Alkohol-Abgabe-Trainer sowie spezielle Informationen für Eltern finden Sie im Internet unter www.polizei-beratung.de.

Weitere Informationen zur Kampagne „Don’t drink too much – STAY GOLD“, die Bierdeckelmotive, den Videospot sowie die Promi-Statements finden Sie im Internet unter www.staygold.eu sowie unter www.drogenbeauftragte.de.Spezielle Bilder für die Medien sowie Anzeigenvorlagen finden Sie unter www.staygold.eu/presse.

 

Geschrieben am um .
Zuletzt bearbeitet am 24.06.2009 um 13:56.
 

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