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Methodensammlung zur Sprachanimation neu erschienen

Gemeinsam mit seinen französischen und polnischen Partnerverbänden hat der Bund Deutscher PfadfinderInnen (BDP) einen neuen Leitfaden zur Sprachanimation in trinationalen Begegnungen herausgebracht.

Der BDP hat mit seinen französischen Partnern GWENNILI aus der Bretagne und seinem polnischen Partner AZS aus Wroclaw das für binationale Begegnungen von Partnergruppen bekannte Verfahren der Sprachanimation auf trinationale Gruppen angepasst. Das Ergebnis langjähriger Zusammenarbeit liegt nun mit der Methodensammlung ?Sag was! Dis moi! Powiedz coś!? vor.

 

Sprachanimation

Wenn Kinder und Jugendliche bei einem internationalen Austausch ihrer Partnergruppe begegnen, tauchen schnell sprachliche Verständigungsschwierigkeiten auf.

Um Lust auf die andere Sprache zu machen, wurde im Deutsch-Französischen Jugendwerk die Methode der Sprachanimation entwickelt und breit gefördert.

Sprachanimation ist eine Methode, die Kommunikation anregt, die Motivation zum Erlernen anderer Sprachen steigert und interkulturelle Lernprozesse unterstützt.

 

Man setzt mit dieser Methode auf die natürliche Neugier von Kindern und Jugendlichen und regt so ein spielerisches Herangehen an andere Sprachen ohne schulischen Leistungsdruck an. Die Kinder und Jugendlichen befinden sich bei einem Austausch in der Situation, die Sprache nicht um ihrer selbst willen lernen zu müssen, sondern um eine funktionierende Kommunikation zu ermöglichen.

Sprachanimation, die aus vielen verschiedenen Gruppenaktivitäten und -aufgaben besteht, wurde bisher vor allem für zweisprachige Begegnungen erfolgreich angewendet.

 

Die Entstehung der Methodensammlung „Sag was! Dis moi! Powiedz coś!“

Alle drei Partnervereine sind im Bereich der interkulturellen Jugendarbeit aktiv und führen jährlich zahlreiche trinationale Begegnungen durch. In ihren Begegnungen setzen sie generell Sprachanimation ein und stellten fest, dass nicht nur zweisprachige Gruppen von dieser Methode profitieren können. Für den dreisprachigen Bereich waren nicht alle Aktivitäten geeignet: manche mussten angepasst werden, manche passten dagegen nicht und neue wurden entwickelt.

 

Um die positiven Erfahrungen zusammenzutragen und zu reflektieren fand zwischen 2004 und 2007 eine Methodenwerkstatt mit SprachanimationsteamerInnen statt, die allesamt fließend mindestens zwei Sprachen sprechen. Hier wurden Methoden neu entwickelt, erprobt und der Fachöffentlichkeit über die Internetseite des Deutsch-Polnischen Jugendwerkes zur Verfügung gestellt. Aus diesen Daten wurde von einer Redaktionsgruppe die vorliegende Methodensammlung erarbeitet. Verfasst ist sie auf Deutsch, Polnisch und Französisch, ist aber auf alle dreisprachigen Begegnungen anwendbar. Gefördert wurde die Methodenwerkstatt vom Deutsch-Französischen Jugendwerk und vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk.

 

Der Aufbau von Sprachanimation

Die vorliegende Methodensammlung beschreibt eine Reihe von Gruppenaktionen, deren Ziel es ist allen Teilnehmenden die anderen Sprachen näher zu bringen. Am Anfang werden Aktivitäten eingesetzt, die Hemmungen abbauen. In einer zweiten Phase werden die neuen Sprachen als praktisches Kommunikationsmittel angewendet. Zur Systematisierung am Schluss werden Aktivitäten zur Verdeutlichung sprachlicher Strukturen verwendet.

Mit Spaß erarbeiten die Teilnehmenden sich Stück für Stück die anderen Sprachen. Bei der Aktivität  „Internationalismen“ zum Beispiel werden gemischte Dreiergruppen gebildet, die so viele Begriffe wie möglich finden müssen, die sich in allen drei Sprachen gleichen (Wörter wie Taxi, Radio etc.). So wird allen Teilnehmenden klar, über welchen Wortschatz sie schon verfügen. Die Aktivitäten bauen aufeinander auf und werden mit zunehmender Erfahrung der Teilnehmenden anspruchsvoller.

 

Sprachanimationscamps

Diese Alternative zum klassischen Spracherwerb wurde von erfahrenen TeamerInnen entwickelt. Nun geht es auch darum, das Konzept mit Kindern und Jugendlichen umzusetzen, auszuprobieren und neue Modifikationen zu entwickeln.

So hat der BDP im Main-Taunus-Kreis in den Osterferien 2010 ein erstes Sprachanimationscamp für 11–15-jährige Mädchen und Jungen durchgeführt, bei dem neben den Sprachen unserer unmittelbaren Nachbarländer mit zwei weiteren Sprachen gearbeitet wurde, nämlich Arabisch und Koreanisch. Die Kinder lernten das jeweilige Alphabet, ihren Namen zu schreiben, ein leicht zu lernendes Lied oder einen Tanz. Im Sommer sollen diese Anfangserfahrungen bei einem Zeltlager auf der Schwäbischen Alb mit Kindern aus Frankreich, der Ukraine und Deutschland fortgesetzt werden. Dies wird in Verbindung mit Sport, Tänzen und Liedern erfolgen.

 

Sprache lernen über die Musik

Seit zwei Jahren läuft ein weiteres Projekt des BDP mit Profis und Amateuren im musikalischen Bereich. Unter dem Titel „Singen als Methode im interkulturellen Jugendaustausch“ wurden von den TeilnehmerInnen zwei französische, zwei polnische und zwei deutsche Lieder ausgewählt, die dann in die jeweils zwei anderen Sprachen übersetzt wurden. Sie lernten die Songs auswendig und nahmen sie im Studio auf. Als Produkt der Seminarreihe wird eine CD mit Begleitheft erscheinen.

Das Singen und Auswendiglernen der fremden Texte und Melodien fällt Kindern besonders leicht und stellt ein positiv besetztes Gefühl für die fremde Sprache her, das später – beim systematischen Erlernen einer Sprache – motivationsverstärkend wirkt.

 

Seminar zu Sprachanimation in trinationalen Jugendbegegnungen
Bei diesem Seminar werden die Ergebnisse des Methodenlabors an interkulturelle TeamerInnen, Studierende der Sprach- und Kulturwissenschaften und andere Interessierte weitergegeben. Der erste Teil des Seminars findet vom 12. bis 19. November im Bessunger Forst bei Darmstadt statt. Der zweite und dritte Teil finden in Frankreich und Polen im Jahr 2011 statt. Es können sieben Personen pro Land teilnehmen. (Vor-)Anmeldung und weitere Informationen:
eike.sonnenschein@bdp.org

Außerhalb von Schule lernen

Auch und vor allem außerhalb der Schule gibt es eine Menge zu lernen. Hier bieten die Jugendverbände Kindern und Jugendlichen vielfältige Möglichkeiten. Mit dem Aufgreifen von Sprachen im außerschulischen Bereich, beschreitet der BDP ein neues Feld in der Kinder- und Jugendarbeit. Gerade angesichts der Sprachenvielfalt, die mit MigrantInnen nach Deutschland und Europa gekommen ist, erweist es sich als sinnvoll, die jeweiligen Muttersprachen als Bereicherung zu begreifen, voneinander zu lernen und dabei eine neue Sicht auf die eigene Sprache zu entwickeln.

 

„Sag was! Dis moi! Powiedz coś!“

Ein Leitfaden zur Sprachanimation in trinationalen Begegnungen

ISBN 83-923067-0-8

222 Seiten; 21 x 14,9 cm

Kostenfrei, gegen Versandgebühr

Bestelladresse: sprachanimation@bdp.org

 

Geschrieben am 11.06.2010 um 07:03.
Zuletzt bearbeitet am 09.06.2010 um 11:04.

Veröffentlicht in:   Tags: sprache Methodensammlung sprachanimation polnisch französisch

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