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Bremer Jugendpreis 2013: Feierliche Preisverleihung im Rathaus

Viele Kinder und Jugendliche aus Bremen und Bremerhaven haben wieder beim Bremer Jugendpreis "Dem Hass keine Chance" mitgemacht und ihre Kreativität unter Beweis gestellt. Herausgekommen ist eine Vielfalt an Theaterstücken, Plakaten, Songs, Broschüren und vielem mehr. Viele der Teilnehmenden wurden am 5.6.2013 in der Oberen Rathaushalle für ihr Engagement beim Bremer Jugendpreis ausgezeichnet.

Eine Menge Kinder und Jugendliche haben am Wettbewerb teilgenommen und sich mit dem Thema "Was heißt hier seltsam?" auseiandergesetzt. Am 5. Juni wurden viele der Beiträge in der Oberen Rathaushalle ausgezeichnet und von vielen Rednern – darunter auch Bürgermeister Jens Böhrnsen – geehrt.

Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträger! Einige Wettbewerbsbeiträge und Bilder von der Preisverleihung könnt ihr auf Pinterest ansehen.

Folgende Beiträge wurden ausgezeichnet:

Senatspreise

1000 Euro erhielt der Verein Integration durch Kunst
für das Theaterstück „Du bist was Besonderes“. Die Jury lobte die klare Botschaft des Stücks, die den Kern von " Dem Hass keine Chance" gut trifft. Insgesamt sehr professionell, gut aufgezogen und künstlerisch wertvoll.

Ebenso 1000 Euro bekommt die Klasse 4a der
Marie–Curie-Grundschule für ihr Theaterstück “Wir suchen den Weihnachtsstern”. Darin geht es um Intoleranz, Ausländerfeindlichkeit, Gewalt und um typische Konfliktsituationen im Alltag. Symbolisch überreichen die Heiligen 3 Könige einen Weihnachtsstern, der die Beteiligten zum Umdenken bringt.

Über 500 Euro für Plakate zum Thema "Dem Hass keine Chance" darf sich das Schulzentrum Geschwister-Scholl freuen. Die Jury lobt die Einzelinitiative und die gute Zusammenarbeit der Jugendlichen.


Mediensonderpreis

500 Euro bekommt die AG Projekt Israel an der Immanuel-Kant-Schule in Bremerhaven. 13 Schülerinnen und Schüler haben sich auf den Weg zu einem Austausch mit Israel gemacht und einen Film namens „About Prejudices“ darüber gedreht. Darin geht es um eigene Ängste und Vorurteile, Ideen für den Frieden und kulturelle Unterschiede, die vielleicht gar nicht so weitreichend sind. Die Jury lobte die professionelle Machart des Films über die Begegnung mit Israel.

Sonderpreise

Je 250 Euro von der Sparkasse in Bremen gab es für für die Tanz-Theater-AG der Grundschule am Pulverberg und für den Pinguin-Hort aus Hastedt, einer Außenstelle des Kinder- und Familienzentrums Hohwisch.

Die Grundschul-Kinder vom Pulverberg machen mit ihrem Stück „Peter und Paul auf Reisen“ gerade jüngeren Kindern Mut, sich gegen Mobbing und Ausgrenzung einzusetzen und selbstbewusster für sich und andere einzustehen. Die Jury lobte die sorgfältige, liebevolle Arbeit, die sich sehr gut mit den Grundthemen des Wettbewerbs auseinandersetzt.

Im Pinguin-Hort haben 19 Kinder im Alter von 6-10 Jahren gemeinsam als Band "Die Rockigen Pinguine" ein Lied geschrieben und kleine Spielszenen zum Thema „Seltsam heißt besonders“ erarbeitet. Der Text des Lieds “Seltsam, was heißt hier seltsam?“ spiegelt Alltagssituationen wider.

Hier eine Strophe aus dem Lied:
"Seltsam, was heißt seltsam? Was soll das denn sein?
Anders als die anderen, da kann ich stolz drauf sein.

Für Dich bin ich was Besonderes, das ist ja nett von Dir.
Dich find ich aber auch nicht schlecht, komm was spielen wir."

Je 150 Euro von der Lebenshilfe Bremen gab es für die Georg-Droste-Schule, Förderzentrum für Sehen und visuelle Wahrnehmung (Kl. 7/8, 8 S) und für die beiden Schülerinnen Ricarda Mock und Vanessa Haag.

Die Schülerinnen und Schüler der Georg-Droste-Schule haben in ihren Geschichten „Was heißt hier seltsam?“ anschaulich ihre (Diskriminierungs-)Erfahrungen mit ihrer Sehbehinderung beschrieben und geschildert, wie sie damit umgehen.

Ricarda Mock und Vanessa Haag haben ein DIN-A4 “Plakat” mit zwei unterschiedlichen Gesichtshälften gestaltet, aus dem ein Puzzle entsteht. Außerdem haben sie zum Thema “Was heißt hier seltsam?” einen Persönlichkeitstest entworfen. Die Jury lobte die kreativen Ideen der beiden Mädchen.

Auch Werder Bremen hat in diesem Jahr wieder Preise vergeben: Jeweils 300 Euro gingen an die Klasse 2c der Grundschule Carl-Schurz-Straße und an die Klasse 8a der Immanuel-Kant-Schule in Bremerhaven. 400 Euro bekam "Ein Haus für unsere Freundschaft".

Die 10 Mädchen und 9 Jungen der Klasse 2c der Grundschule Carl-Schurz-Straße haben ein sehr liebevolles Foto-Kartenspiel namens "Unicat" gestaltet. Der Effekt entsteht beim Spielen und Reden über die „Seltsamkeiten“ der Menschen, z.B. große Ohren, "hässliche" Nase, schlabbrige Kleidung oder ähnliches. Die Kinder haben sich sehr kreativ mit der Frage auseinandergesetzt, ob ein „seltsamer“ Mensch abzuwerten oder als Unikat positiv zu betrachten ist.

Die Klasse 8a der Immanuel-Kant-Schule in Bremerhaven haben in einer Medienwerkstatt eine (filmische)Dokumentation über ihren Schulhund Bijou erstellt. Bijou ist eine Art Therapie-Begleithund und die Schülerinnen und Schüler beschreiben anschaulich die positiven Auswirkungen des Tiers auf das Sozialverhalten und die Konzentrationsfähigkeit der Kinder und Jugendlichen. Durch den Hund haben sich die Schülerinnen und Schüler mit ihrer Streit-Unkultur, egoistischen Besitzansprüchen, Gefühlen und vielem mehr auseinandergesetzt.

Die Kinder aus dem Haus für unsere Freundschaft e.V. haben unter dem Titel  „Bilder haben bunte Flügel“ einen Kunstkalender und Postkarten gestaltet. Die Jury lobt die sehr schöne und liebevolle Arbeit, bei der die Mitwirkung der Kinder durch die einzelnen Bilder gut zu sehen ist. Jedes Bild wurde mit einem eigenen Kommentar inklusive Übersetzung versehen.

Die GEW vergab jeweils 100 Euro an das Kippenberg-Gymnasium und die Gorch-Fock-Schule in Bremerhaven.


Am Kippenberg-Gymnasium haben sich 25 Schülerinnen und Schüler in einem Sammelbuch künstlerisch mit der Frage „Was heißt hier seltsam?“ auseinandergesetzt. Der Begriff „seltsam“ wurde dabei durch Synonyme wie „bizarr“ oder „eigenartig“ ersetzt. Die Botschaft des liebevollen und kreativen Gemeinschaftswerks ist eindeutig: Seltsam ist einmalig!

Der Rap-Kurs an der Gorch-Fock-Schule in Bremerhaven hat einen Rap gegen Hass und Gewalt geschrieben und eingesungen. Die Kinder sind alle 9 Jahre, gehen in die 3. Klasse und haben es sehr gut geschafft, ihre klare und eingängige Botschaft rüberzubringen.

Hier ein Auszug aus dem Text:
"Ich möchte keine seltsamen Menschen hassen oder ärgern.

Ich will ihnen helfen und sie fördern.
Ich versuche, sie alle gleich zu behandeln. Ich kann das.
Aber was heißt das eigentlich: seltsam oder anders?"

Refrain:
Ich kläre einen Streit

indem ich schreib
über Hass und Gewalt

ich sage Halt!

Die Landeszentrale für politische Bildung zeichnet die Klasse 2b der Grundschule Andernacher Straße für ihre Plakate und ihr Erinnerungsbuch „Ich, du, wir - unsere bunte Welt“ mit 250 Euro aus. Das Projekt hat die Kinder aus vielen unterschiedlichen Ländern mit den Kulturen und Lebensgewohnheiten der anderen vertraut gemacht und so eine Gemeinschaft entstehen lassen. Den Abschluss bildete ein Fest mit allen Familienangehörigen. Die Kinder haben ihre Erinnerungen an das Projekt in einem Buch dokumentiert. Die Jury lobt den sehr gelungenen Beitrag.

Die Evangelische Kirche vergibt 500 Euro an den Grundkurs 12 an der Gesamtschule Bremen-Ost für eine Broschüre mit dem Titel „Wer ist Deutsche/r?“. Die Jury lobt das sehr engagierte Schulprojekt zur deutschen Staatsbürgerschaft. Die Schülerinnen und Schüler haben die historischen, juristischen und politischen Aspekte des deutschen Staatsangehörigkeitsgesetzes sauber recherchiert und ausgezeichnet aufbereitet: Die Broschüre enthält anschauliche Grafiken, die Ergebnisse einer einer Umfrage unter 767 SchülerInnen und vieles mehr. Das Projekt führte zu einer Senatsanfrage, deren Beantwortung wiederum kritisch kommentiert wird.

Der Verein Erinnern für die Zukunft e.V. vergab jeweils 200 Euro an die Klassen 6c/d der Oberschule Findorff und an die Theater-AG der Grundschule Nordstraße, 100 Euro bekam Gjengis Arapi für einen eigenen Rap-Song, den er auf der Preisverleihung darbot.

Die Findorffer Schülerinnen und Schüler haben einen Projekttag zum Thema „Unsere Klassen sind bunt gemixt“ veranstaltet und diesen dokumentiert. Die Jury lobt, dass sich die Klassen intensiv auf das Thema eingelassen und sich mit dem Begriff "seltsam" auseinandergesetzt haben.


Die 35 Kinder von der Grundschule Nordstraße wurden für ihr Theaterstück „Bunte Spuren von unterwegs“ ausgezeichnet.

Der Förderverein Medienpädagogik zeichnete mit jeweils 75 Euro 5 Mädchen der Freien Kunstschule in Bremen-Nord sowie Kinder aus dem Freizi Alt-Aumund aus.

Die Mädchen der Freien Kunstschule haben sehr schöne, individuelle T-Shirts zum Thema Vielfalt und Toleranz gestaltet. Ihr Projekt heißt "Meine Meinung trage ich“ und zeichnet sich durch einen ganz eigenen künstlerischen Ausdruck aus.

Die Kunst-Montags-Gruppe des Freizis Alt-Aumund hat eine Bildermappe mit dem Titel.

„Jeder ist wichtig“ eingereicht. Die Jury lobt, dass Art und Form der Motive dem gestellten Thema gut gerecht werden.

Die Senatskanzlei (Referat Integrationspolitik, Migrations- und Integrationsbeauftragte) vergibt 250 Euro an Rebecca Klee und Semra Idrizi. Die beiden haben sich mit einem Text- und Fotobuch am Bremer Jugendpreis beteiligt, das von der Jury als sehr aussagekräftig gelobt wird.

400 Euro vergibt die Arbeitnehmerkammer an die Klasse Q1 der Wilhelm-Wagenfeld-Schule für ihre CD „Was heißt hier seltsam?“. Dass nicht der Außenseiter seltsam ist, sondern die vermeintlich Normalen, dass das Seltsame, genauer betrachtet, ganz normal ist, sind zwei der visualisierten Ideen. Die Jury lobt die sorgfältige Machart des Werks.

Die Klasse 9d des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums bekommt von der Stadtbibliothek einen Gutschein über 50 Euro. Ihr Wettbewerbsbeitrag ist ein Text und ein leeres Poster. Ein leeres Poster? Ja, das kam so: "Was ist seltsam?", fragt sich ein 15-jähriger Schüler. Spontan will er zeichnen, entdeckt dabei aber, dass, was ihm seltsam erscheint, mehr mit seinem eigenen Blick zu tun hat als mit den Eigenschaften von Personen. Dies erkennend kommt ihm nichts mehr seltsam vor. So gibt er ein leeres Blatt ab – und berichtet von dem Prozess seines Nachdenkens: Ein 15-jähriger schafft sich hier Klarheit in einer Frage, die uns allen am Herzen liegt.

150 € vergibt die Katholische Kirche an die beiden Mädchen Sara Böken (16 Jahre) und Janila Schalle (14 Jahre) für ihre Collagen „Antirepressiva“ | Gemeinsam sind wir stark.

Die Jury lobt die tolle Arbeit, die sich durch vielfältige Methoden (Zeichnung, Comic, Fotocollage) auszeichnet. Der Betrachter wird herausgefordert, die Geschichte zu verstehen. Es werden Menschen unterschiedlicher Gruppierungen und Styles dargestellt, die sich mit jemandem solidarisieren, der „mit Füßen getreten“ wird.

 

Geschrieben am 05.06.2013 um 15:41.
Zuletzt bearbeitet am 05.06.2013 um 15:47.

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