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Geschrieben am 19.01.2038 um 04:14 von Lala:

Hallo ihr süßen.
Ich bin heute das erste mal auf dieser Seite.
Hier gibt es tolle Informationen zur Internet Welt und vielem mehr.
Ich emfehle euch diese Seite sehr.

Bandmitglieder in der Nähe von Lüdenscheid gesucht

Hallöchen! Ich habe hier schonmal einen Eintrag geschrieben, leider hat sich darauf niemand gemeldet. Also ich bin 13 Jahre alt, spiele seit 2...

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Projekt "Kultur pur"

Das Projekt soll Jugendlichen die Chance eröffnen sich die kulturellen Möglichkeiten ihrer Stadt zu erschließen. Ziel ist, dass die Jugendlichen lernen sich Neuem zu öffnen, sich zu bilden und ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten.

1. Ziel des Projekts
Das Projekt soll Jugendlichen die Chance eröffnen sich die kulturellen Möglichkeiten ihrer Stadt zu erschließen. Ziel ist, dass die Jugendlichen lernen sich Neuem zu öffnen, sich zu bilden und ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten. Im Anschluss stattfindende Gesprächs, - bzw. Diskussionsrunden über das Erlebte sollen den Jugendlichen neue Blickfelder und Betrachtungsmöglichkeiten aufzeigen, um Toleranz und den Abbau von Vorurteilen zu fördern.
2. Beteiligte am Projekt
a) An wen richtet sich das Vorhaben? (Anzahl der Teilnehmer, Alter, Herkunft)
Da der Jugendtreff im Ortsteil Blockdiek ist, besuchen auf Grund der vorhandenen Sozialstruktur fast ausschließlich Jugendliche mit Migrationshintergrund als BesucherInnen die Einrichtung. Die Jugendlichen benötigen eine besondere Förderung, da sie auf Grund ihres Migrationshintergrundes und ihren sozial schwachen Familienverhältnissen stark benachteiligt sind.
Das Projekt richtet sich an Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren. Erreicht werden sollen ca 50 – 60 Jugendliche im Laufe des Projekts, wobei die einzelnen Veranstaltungen auf jeweils ca. 15 TeilnehmerInnen ausgerichtet sind.

b) Aktive Beteiligung von Migranten an der Planung und Durchführung
Wie unter 3b beschrieben wird eine Kultur - AG von Jugendlichen gegründet, die von der Planung über die Organisation bis hin zur Evaluation an allen Schritten bezüglich dieses Projekts beteiligt sind. Diese Jugendlichen haben zu 95 % einen Migrationshintergrund.
 
3. Wie wir Ziele erreichen wollen
a) Was ist der Gegenstand des Projekts?
Das Projekt „ Kultur -Pur“ umfasst das Erleben und Diskutieren von musikalischen, künstlerischen und bildenden Angeboten außerhalb des Hauses, vorwiegend in anderen „unentdeckten“ Stadtteilen. Wir möchten unseren BesucherInnen ermöglichen verschiedene Formen des kulturellen Angebots in Bremen kennen zu lernen. Theater, Kabarett, Kunstausstellungen, Lesungen oder die Oper, jede dieser Veranstaltungen hat einen eigenen Charakter, den es zu entdecken lohnt. Kaum einer der Jugendlichen hat je eine solche Veranstaltung besucht. Häufig wissen die BesucherInnen nicht einmal, was sich theoretisch hinter dem vielfältigen Kulturprogramm Bremens verbirgt. Denn zum Einen ergreifen sie selten die Initiative sich außerhalb ihres Stadtteils zu bewegen und zum Anderen fehlen ihnen die Zugangsvoraussetzungen für den Besuch einer Kulturveranstaltung. Dass heißt, es fehlen ihnen nicht nur die monetären Mittel, sondern auch eine adäquate Heranführung an einen solchen Besuch.
Schwerpunktmäßig werden Kulturveranstaltungen besucht, die sich mit den Themen Aussenseiter- und Randgruppen, Rechtsextremismus, Ausgrenzung, Subkultur und Andersartigkeit auseinandersetzen. In den im Anschluss stattfindenden Gesprächs, - bzw. Diskussionsrunden sollen diese Problematiken erörtert werden. Der gegenseitige Austausch soll die unterschiedlichen Lebenssituationen, Einstellungen, Hintergründe und Verhaltensweisen begreiflich machen und zu einem größeren Verständnis untereinander und gegenüber anderen beitragen. Jugendlichen wird auf den Weg geholfen sich selbst und andere samt ihrer Stärken und Schwächen zu akzeptieren und anzunehmen, ohne jemanden abzuqualifizieren oder vorzuverurteilen. Sich selbst und Andere in der jeweils eigenen Einmaligkeit wertzuschätzen und als individuelle Menschen zu respektieren ist weiterer Teil unserer Zielvorstellung.
 
b) Zeitplan und Arbeitsschritte
Der Zeitraum, indem das Projekt „Kultur-pur“ durchgeführt werden soll ist vom 01.04.2008 – 31.12.2008.
Zunächst sollen interessierte Jugendliche für die Gründung einer Kultur – AG gewonnen werden. Diese AG hat zur Aufgabe eine Übersicht der kulturellen Veranstaltungen Bremens anzufertigen, nähere Informationen darüber zu sammeln und diese anderen Jugendlichen zu vermitteln, um sie für das Angebot zu begeistern. Darüber hinaus ist geplant, dass die Mitglieder der AG die Teilnehmerlisten der Anmeldungen führen, den Transfer hin zur Veranstaltung und zurück, sowie die anschließenden Gesprächsrunden organisieren. Die AG wird von Mitarbeitern begleitet und unterstützt, wobei Wert darauf gelegt wird, dass die Jugendlichen möglichst in Eigenregie arbeiten. Zunächst soll die Moderation der Diskussionsrunden ein Mitarbeiter übernehmen, mittelfristig sollen die Jugendlichenn dahingehend gefördert werden, dass diese auch jenen Part weit gehend selbstständig übernehmen können.

4. Öffentlichkeitsarbeit
Das Projekt ist von öffentlichem Interesse, da es solch einen Ansatz bisher noch nicht in Bremen gibt. Teil des Projektes ist eine rege Öffentlichkeitsarbeit, was bedeutet, dass mehrmals im Jahr regelmäßig Kontakte zur Presse gepflegt werden, um Berichte in der Zeitung veröffentlicht zu sehen. Bei größeren Projekten, wie das Projekt „Kultur pur“ arbeitet das Projekt zusammen mit dem Kontaktpartner beim Weser Kurier, der Jugendseite Zoom, dem Bremer Anzeiger und dem Weserkurier. Daneben gibt es eine Internetseite „Boris“ über den Stadtteil Osterholz. Der Redakteur des Bremer Sportjugend Blattes „Echo“ ist ebenfalls stets gerne bereit über die Aktionen zu berichten.

5. Erfolgskriterien
Den Erfolg des Projekts messen wir an verschiedenen Kriterien:
-         den Einsatz und Erfolg der Kultur – AG
-         die TeinehmerInnenzahl an den kulturellen Veranstaltungen
-         die Erfüllung unserer Zielvorgaben:
Haben die Jugendlichen gelernt sich Neuem zu öffnen? Wurde ihre Begeisterung entfacht?
Haben die Veranstaltungen ihren Bildungsanspruch erfüllt?
Konnten wir den Jugendlichen adäquate Möglichkeiten aufzeigen ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten, auch über die Besuche kostenpflichtiger Veranstaltungen hinaus?
Waren die TeilnehmerInnen der Gesprächsrunden engagiert? Konnte kontrovers und tolerant diskutiert werden, ohne in eine persönliche Auseinandersetzung zu geraten?
 
 
Bremer Sportjugend
Jugendtreff Blockdiek
 
jtblockdiek@aol.com
0421-471011
 
Projektverantwortliche: Stefanie Allesch

  Tags: kultur projekt freizeit ziel chance stadt