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Geschrieben am 19.01.2038 um 04:14 von Lala:

Hallo ihr süßen.
Ich bin heute das erste mal auf dieser Seite.
Hier gibt es tolle Informationen zur Internet Welt und vielem mehr.
Ich emfehle euch diese Seite sehr.

Raummieten München

Liebe Leute! ich möchte vom 3.2. zum 4.2.12 in meinen 16. reinfeiern, das einzigste Problem ist noch die Räumlichkeit, ich hatte bis jetzt eine...

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?Vernetzte Hilfe für Kinder aus Suchtfamilien?

Modellprojekt in Bremen-Nord

Träger: Präventionszentrum Bremen-Nord

Im Focus dieses Projekts steht eine Zielgruppe, die lange Zeit kaum beachtet wurde und immer noch viel zu häufig durch die Maschen unserer Hilfesysteme rutscht: Kinder aus süchtigen Familien. Wir begegnen ihnen, zumeist ohne es zu merken, in Kindertageseinrichtungen und Schule. Einen Teil finden wir zusätzlich in den Einrichtungen bzw. Maßnahmen der Jugendhilfe, weil sie auf die vielfältigen Belastungsfaktoren, die das Aufwachsen in einer Suchtfamilie mit sich bringen, mit auffälligem Verhalten reagieren. Oder wir treffen sie als Patienten in Kinderarztpraxen oder im Krankenhaus, wo die psychosomatischen Krankheitssymptome oder die Folgen von Misshandlungen oder Vernachlässigungen behandelt werden. Die Gründe für die geringe Beachtung dieser Risikogruppe sind vielfältig:

  • Die Zuständigkeit ist ungeklärt.
  • Die besondere Problematik wird nicht erkannt, Symptome nicht vor ihrem Entstehungszusammenhang gedeutet.
  • Die Kinder selber oder auch ihre Eltern fragen Hilfen kaum nach, weil das ?Familiengeheimnis? gewahrt werden muss und weil sie z.T. Angst haben vor einer Herausnahme der Kinder aus der Familie.
Das Projekt ?Vernetzte Hilfe für Kinder aus Suchtfamilien? hat sich zum Ziel gesetzt in Bremen-Nord, kleinräumig und modellhaft Strategien zu entwickeln, um die Versorgung und Unterstützung der Kinder aus Suchtfamilien zu verbessern. Dies geht nur, wenn die einzelnen Bereiche Bildung, Gesundheit, Jugendhilfe und Suchtkrankenhilfe besser miteinander vernetzt sind, sich über gemeinsame Ziel verständigen und somit die Koordination einzelner Maßnahmen optimiert werden kann. Seit dem Herbst 2003 existiert ein ?Runder Tisch? in dem alle o.g. Bereiche vertreten sind. Zur Zeit geplant werden Fortbildungsveranstaltungen für MultiplikatorInnen sowie Angebote für die Kinder und ihre Eltern selber. Wir hoffen mit dem neuen Schuljahr ein pädagogisches Gruppenangebot für Kinder aus Suchtfamilien in Grundschule bzw. Hort anbieten zu können und auch für Jugendliche. Eltern-Kind-Aktivitäten, spezielle Elternschulungen und Angebote für Kinder unter drei Jahren und ihren Müttern und Vätern sind weitere Projektbausteine.


Veröffentlicht in:   Tags: hilfe bremen-nord suchtfamilien modellprojekt