Navigation
Folgt uns auf Twitter!
Beteiligst du dich an einer Kampagne?
Schreib mal schnell:
In meiner Schule muss sich folgendes ändern...
Geschrieben am 19.01.2038 um 04:14 von Lala:
Hallo ihr süßen.
Ich bin heute das erste mal auf dieser Seite.
Hier gibt es tolle Informationen zur Internet Welt und vielem mehr.
Ich emfehle euch diese Seite sehr.
Praktikuss- die Internetseite für Praktikas im sozialen Bereich
Infos rund ums Praktikum: Wie kann ein Praktikum nachhaltig wirksam werden? Was bringt ein Praktikum im sozialen Bereich Jugendlichen - und was...

ServiceBureau Jugendinformation
Kalkstraße 6
28195 Bremen
Lena Dittmer
(0421) 33 00 89 - 10
Gaby Benckert
(0421) 33 00 89 - 11
Markus Gerstmann
(0421) 33 00 89 - 15
Sabine Heimann
(0421) 33 00 89 - 19
Powered and hosted by netactive®
Das ServiceBureau ist eine Einrichtung der Jugendbildungsstätte LidiceHaus gGmbH

Hier kannst Du Dich an deinem Profil anmelden, um die Blog-Funktion von Jugendinfo zu nutzen.
Für Kinder und Jugendliche in Bremen, Bremerhaven und umzu
Zentrum für Klinische Psych. und Rehabilitation der Uni Bremen
5. Juli, 9 Uhr bis 15. Juli 2012, 16 Uhr: Mama ist ein Stein!
Handlungsorientierte Ansätze in der Biografiearbeit
Termin Planung Jugendhilfeausschuss Bremen (Stadt)
Inhalt
Gewalt von Jugendlichen in Bremen
Im Rahmen des Bremer Konzepts "Stopp der Jugendgewalt" wurde eine Studie zum Thema Gewalt von Jugendlichen in Bremen durchgeführt. Nun liegen erste Ergebnisse vor: Demnach haben rund die Hälfte aller befragten SchülerInnen in der Schule noch keine Gewalthandlungen erlebt. Im Vergleich mit anderen deutschen Großstädten schneidet Bremen damit ganz gut ab. Doch was ist mit der anderen Hälfte? Die Studie bringt Erkenntnisse.
Die Studie:
Im Rahmen der Studie wurden 2831 SchülerInnen der 7. und 9. Jahrgangsstufe aus 172 Klassen in 50 verschiedenen Schulen in Bremen und Bremerhaven schriftlich befragt. Außerdem haben sich 127 Lehrkräfte an der Befragung beteiligt. Bei der Studie handelt es sich um eine so genannte Dunkelfeldstudie, d.h. es geht um Gewalthandlungen, die in keiner offiziellen Statistik auftauchen, weil sie nicht bei der Polizei angezeigt werden. Das Thema Jugendgewalt wird untersucht, um mehr über Art und Umfang dieser Gewalt zu erfahren. Ziel ist, künftig besser gegen Gewalt vorbeugen zu können.
Die Studie hat auch zu Tage gebracht, dass die Anzahl der Gewalttaten in Bremen statistisch höher liegt als in anderen Städten. Das liegt aber nicht daran, dass es hier mehr Gewalt gibt, sondern daran, dass die Bremer im Vergleich zu Bewohnern anderer Städte Gewalt eher bei der Polizei anzeigen.
Die Ergebnisse:
1. Gewalt in Schulen:
Gewalt in Schulen liegt in Bremen im Vergleich mit anderen Städten eher im unteren Durchschnitt. Bei der Untersuchung wurden auch Formen verbaler Aggression, das absichtliche Zerstören von Eigentum sowie das sogenannte „Happy Slapping“ eingeschlossen. 42,8 Prozent der Befragten haben verbale Aggression und Beleidigungen mindestens einmal im letzten Schulhalbjahr erlebt. Opfer des absichtlichen Zerstörens von Sachen wurden 15,5 Prozent und des Filmens oder Fotografierens von Gewalthandlungen immerhin noch 2,8 Prozent. Bei den meisten SchülerInnen, die diese Art von Gewalt erleben, bleibt es bei einem einmaligen Erlebnis, d.h. die Erfahrungen wiederholen sich meist nicht.
Positiv ist zu bewerten, dass knapp die Hälfte der befragten Schüler und Schülerinnen keine Gewalthandlungen in der Schule erlebt haben. Ein relevanter Anteil der Jugendlichen wird jedoch mehrfach im Laufe eines Schuljahres Opfer von Gewalt, wobei sich hier die Rollen von Tätern und Opfern recht weit überschneiden. In 38 Prozent der Angaben hatten Schüler als Opfer oder Täter mit Gewalt in der Schule zu tun. Davon waren zu etwa je einem Drittel Opfer (12,2 Prozent), Täter (13,3 Prozent) und die Personen, die sowohl Opfer als auch Täter waren (12,5 Prozent).
Die häufigste Form der erlebten Gewalthandlung war Hänseln. Bedenklich ist, dass 11 Prozent der Jugendlichen ständig verbal drangsaliert wurden. Das entspricht einer Größenordnung von zwei SchülerInnen je Klasse.
Die Angaben der Lehrkräfte zeigen, dass das Hänseln (91,2 Prozent) und das Schlagen und Treten (81,6 Prozent) unter Schülern offenbar weit verbreitet ist und von der überwiegenden Mehrheit der Lehrkräfte wahrgenommen wurde.
Sowohl in Bremen als auch in Bremerhaven schätzen knapp ein Drittel der Lehrkräfte die Gewaltbelastung ihrer Schule zwischen mittel und hoch ein.
2. Schulschwänzen:
Im überregionalen Vergleich liegt die Quote des massiven Schulschwänzens in Bremen in der Tendenz eher unter dem bundesdeutschen Durchschnitt für Großstädte: Massives Schwänzen (5 bis 10 Tage am Stück) liegt in Bremen bei 9,6 Prozent, in Bremerhaven bei 14,3 Prozent; der Großstadtdurchschnitt liegt bei 16,1 Prozent. Auffallend ist, dass ein beträchtlicher Anteil der gehäuft schwänzenden Jugendlichen bislang keine Konsequenzen gespürt hat. Die erlebte Reaktion auf das Schwänzen (Dauer 5 bis 10 Tage) wird von 51,4 Prozent der Schülerinnen und Schüler mit „keine“ angegeben. 20 Prozent der Schülerinnen und Schüler gaben an, dass Lehrkräfte nicht genau nach Gründen des Fehlens fragten. Die Zahlen der Schulschwänzer sind an den Förderschulen und Sekundarschulen am höchsten und an den Gymnasien am niedrigsten.
Die jetzt vorliegenden Daten beziehen sich auf Erfahrungen der Jugendlichen im Jahr 2008. Die Befragung soll in zwei Jahren in Bremen und Bremerhaven wiederholt werden. Die Ergebnisse sollen Aufschluss darüber geben, ob durch die Umsetzung des Handlungskonzeptes "Stopp der Jugendgewalt" eine Verminderung von Jugendgewalt und Straffälligkeit erreicht werden konnte bzw. welche weiteren Maßnahmen zu ergreifen sind.
Zuletzt bearbeitet am 02.12.2009 um 15:58.
Veröffentlicht in: Tags: schule gewalt bremerhaven studie bremen








