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Geschrieben am 19.01.2038 um 04:14 von Lala:

Hallo ihr süßen.
Ich bin heute das erste mal auf dieser Seite.
Hier gibt es tolle Informationen zur Internet Welt und vielem mehr.
Ich emfehle euch diese Seite sehr.

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Entwurf der Website
Entwurf der Website

Bremer ?SPURENSUCHE FÜR HEUTE UND MORGEN?

Mit dem Projekt sollen Jugendliche zu gemeinsamer, eigenverantwortlicher SPURENSUCHE für demokratisches und tolerantes Verhalten in Bremen angeregt werden. Dazu steht als motivierender Ausgangspunkt für die Recherche eine Internetplattform - vor allem für Jugendgruppen in Bremen ? zur Verfügung. Sie dient zudem der Dokumentation der gefundenen Spuren sowie zur Vernetzung von Aktivitäten, die sich daraus ergeben.

 

Projektträger: „Erinnern für die Zukunft e.V.“ gemeinsam mit einer ehrenamtlichen Redaktionsgruppe

 

Ausgangspunkt für das Projekt „Spurensuche für heute und morgen“:

-    Berichte von Zeitzeugen fanden und finden große Aufmerksamkeit, sie regen im Rahmen von Projektarbeit junge Menschen zu weiteren Aktivitäten an.

-          Solche Berichtssituationen werden leider immer seltener, dennoch ist das Interesse für diese Themen bei Jugendlichen groß, wenn damit eigene Aktivitäten verbunden werden können.

-          In Bremen gibt es eine große Anzahl an – nur teilweise – archivierten und wenig vernetzten Informationen aus der Zeit des Nationalsozialismus.

-          Der Projektgruppe liegt bereits eine größere Menge solcher Informationen (z.T. von Zeitzeugen) vor.

-          Mit dem Internet können vielfältige Ansätze für projektorientierter politischer Jugendarbeit verwirklicht und vernetzt werden.

-          Auch ältere Menschen, Verbände und Institutionen können ihre eigenen Hinweise und Informationen auf dieser Website platzieren bzw. verlinken.

 

Die interaktive Plattform zur Spurensuche wurde zusammen mit Studierenden der Hochschule Bremen entwickelt. Sie bringen dabei ihre eigenen Ideen und Vorstellungen zur inhaltlichen und grafischen Gestaltung ein und setzten die Entwurfsfassung danach in enger Kooperation mit der Projektgruppe um.

 

Die Plattform geht im Sommer 2010 ans Netz. Alle an diesem Projekt Interessierten werben im Rahmen einer Auftaktveranstaltung intensiv für das „Mitmachen“ und die Verbreitung des Projekts.                                                                  

Entwurf der Website

Inhaltliche Grundlagen der Projektarbeit:

Widerstand, Engagement, Zivilcourage und Gegenwehr aber auch Gewalt im Faschismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit stehen im Zentrum der SPURENSUCHE; sie soll Jugendgruppen und anderen Interessierten Anregungen für eigene Recherchen bieten. Die von Jugendlichen entdeckten Spuren verdeutlichen unter anderem die persönliche Verantwortung für faschistische, antisemitische Gewaltherrschaft und fremdenfeindliche oder ähnliche Entwicklungen in Bremen. Sie veranschaulichen, wo und wie Menschen ihre Macht brutal gegenüber den demokratischen Kräften eingesetzt aber auch wie Menschen sich dagegen zur Wehr gesetzt haben und sind damit beispielgebend für nachfolgende Generationen.

Grundsätzlich erstreckt sich die SPURENSUCHE daher auf die Zeitspanne von 1933 bis 1945. Es können auch Hinweise auf Ereignisse in Bremen sinnvoll sein, die sich auf Zeiten vor oder nach dem Nationalsozialismus beziehen. Teilnehmende Gruppen können die genauer untersuchten geschichtlichen Ereignisse oder ihre neu entdeckten Spuren auf der Website des Gesamtprojekts festhalten.

Nach Freischaltung durch die Web-Redaktion sollen die Ergebnisse hinzukommenden Gruppen Anreiz für eigene Spurensuche bieten, Vertiefung, Weitersuche und Aktualisierung ermöglichen.

Als Zeichen und zur Würdigung demokratischen widerständigen Verhaltens können Jugendliche im Bereich „ihrer“ Schule/Jugendeinrichtung an konkreten Orten Gedenkstätten einrichten, pflegen oder Patenschaften übernehmen und auf der Plattform präsentieren.

 

Die ehrenamtlich arbeitende Projektgruppe besteht derzeit aus pädagogisch, historisch und politisch Interessierten, Studierenden, Jugendlichen, Webdesignern.

 

Projektpartner sind u.a. die Landeszentrale für Politische Bildung und das Landesinstitut für Schulen, die sich bereit erklärt haben, die Ergebnisse des Schülerwettbewerbs „dem Hass keine Chance“ auf der Plattform zu veröffentlichen. Ebenfalls wird der Verein „Stolpersteine“ dort die Fundorte der Erinnerungssteine für die Opfer des Nationalsozialismus einstellen und damit Jugendliche zu eigenen Beiträgen motivieren. Das Rosenakhaus wird die Ergebnisse seines diesjährigen Projekts „Geocaching auf den Spuren jüdischen Lebens“ dokumentieren. Gleichzeitig hat das Rosenakhaus sich bereit erklärt, auch andere Projekte mit geo-caching Koordinaten zu versehen und damit Jugendlichen ein zeitgemäßes Instrument zur inhaltlicher Beschäftigung anzubieten. Über die Kooperation mit dem ServiceBureau Jugendinformation wird die Anbindung an das CMS (Redaktionssystem) von www.jugendinfo.de realisiert.

Stand März 2010

 

Michael Mork

 

Humboldtstr. 15

28203 Bremen

michael.mork@nord-com.net

 


Veröffentlicht in:   Tags: bremen spurensuche