Jugendfreizeit in München

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Auf den Spuren von Macht, Unrecht und Mut

In der ersten Sommerferienwoche, vom 2. bis 7. Juli 2026, laden wir alle Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren zu einer Sommerfreizeit ein. Unser Ziel ist in diesem Jahr München, wo wir ganz zentral in der Jugendherberge City wohnen. Von dort aus erkunden wir die Stadt und ihre Geschichte, vor allem zu Zeiten des Nationalsozialismus, mit dem Schwerpunkt auf die KZ- Gedenkstätte Dachau. Neben der Auseinandersetzung mit der Geschichte der Gedenkstätte und dem historischen Kontext in München bleibt natürlich Raum für gemeinsame freie Zeit und sommerliche Aktivitäten.

Im 20. Jahrhundert wurde München zu einem Zentrum politischer Radikalisierung. 1920 wurde hier im Hofbräuhaus die NSDAP gegründet, 1923 scheiterte Hitlers Putschversuch, und schon kurz nach der Machtübernahme 1933 entstand eines der ersten Konzentrationslager in Dachau.

München nahm im Nationalsozialismus eine zentrale Rolle ein – als Ort der Propaganda, der Verfolgung und der Unterdrückung. Heute lässt sich die Geschichte an vielen Orten der Stadt und im Umland nachvollziehen: in der KZ-Gedenkstätte Dachau, im NS-Dokumentationszentrum, an der Gedenkstätte Weiße Rose oder am Olympiapark, wo 1972 die Olympischen Spiele stattfanden und ein Attentat auf israelische Sportler verübt wurde.

Während unserer Sommerfreizeit wollen wir uns auf Spurensuche begeben, uns mit dem Nationalsozialismus und Antisemitismus auseinandersetzen und über Verantwortung und Handlungsmöglichkeiten – damals und heute – ins Gespräch kommen.
Zugleich bleibt Raum für Freizeit und Begegnung: Unsere Unterkunft liegt mitten in München, fußläufig zur Innenstadt, und es können Fahrräder ausgeliehen werden.

Wie immer gilt: Allen, die gerne mitkommen möchten, wollen wir das ermöglichen. Wer finanzielle Unterstützung benötigt, kann vertraulich eine Ermäßigung erhalten, damit die Teilnahme keinesfalls am Geld scheitert.